Reformierter Weltbund
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Zweck und Ziel des Weltbundes ist es, die Einheit und das gemeinsame Zeugnis reformierter Kirchen zu stärken, die reformierte Tradition zu interpretieren, eine wirklich inklusive Gemeinschaft zu stärken, für die Verwirklichung der Menschenrechte, wirtschaftlicher Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung zu arbeiten, und den Dialog mit anderen christlichen Weltgemeinschaften und anderen Religionen zu fördern. |
Der RWB ist dann lebendig, wenn Mitgliedskirchen füreinander Sorge tragen, Freud und Leid miteinander teilen und einander in Zeiten der Not unterstützen.
Der RWB fördert die theologische Studienarbeit, Reflektion und Forschung an Themen, die von den Mitgliedskirchen als wichtig erachtet werden. Diese Themen werden auf regionaler und internationaler Ebene verfolgt, um Kirchen in ihrer Mission und ihrem Dienst in der heutigen Welt zu unterstützen.
Der Weltbund ist seit jeher der Suche nach Einheit zwischen den Kirchen verpflichtet und arbeitet eng mit anderen ökumenischen Einrichtungen zusammen, um die Gemeinschaft von Christinnen und Christen verschiedener Traditionen zu fördern. Im interreligiösen Dialog sucht der Weltbund nach Wegen, ein tieferes Verständnis und bessere Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens zu fördern.
Seit vielen Jahren bringt der Weltbund Theologiestudierende aus den Mitgliedskirchen, die in Übersee studieren wollen, mit theologischen Fakultäten und Seminaren in Verbindung, die sich am Stipendienprogramm des RWB beteiligen. Informationen dazu erteilt jede Mitgliedskirche.
Seit der Weltbund 1877 gegen die Behandlung der Ureinwohner in den Vereinigten Staaten von Amerika protestierte, fühlt sich die Organisation den Mesnchenrechten historisch verpflichtet. Ebenso fühlt sie sich für nur zu oft verfolgte Minderheitskirchen verantwortlich, die häufig isoliert ihr Zeugnis vom Evangelium ablegen. 1987 hat der RWB als erste ökumenische Organisation öffentlich gegen die Menschenrechtsverletzungen durch die rumänische Regierung protestiert. In jüngster Zeit war der RWB am Demokratisierungsprozess in Malawi, Südafrika und anderen Ländern beteiligt. Im Kampf gegen alle entmenschlichenden Verhältnisse baut der RWB unter den Mitgliedskirchen ein Netz der Solidarität auf.
Das 1992 begonnene Programm zur Bekräftigung, Herausforderung und Umwandlung (PACT) fördert die umfassende Partnerschaft von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft. 1997 wurde das Programm in die Abteilung für Partnerschaft von Frauen und Männern umgewandelt.
Der RWB versteht sich als Zusammenschluss von Menschen und Kirchen, die sich gegenseitig brauchen und miteinander leben, arbeiten und Gottesdienst feiern wollen. Gottes Verheissung, immer bei uns zu sein, nährt unseren Glauben und die Gaben und Fähigkeiten vieler Völker und Kulturen lassen den Weltbund zu einer lebendigen weltweiten Gemeinschaft werden.
Viermal im Jahr veröffentlichen wir den Rundbrief Update und das Journal Reformed World. In unserer Studienreihe sind bisher 41 Bücher erschienen, die die Inhalte der Dialoggespräche und Konsultationen wiedergeben. Die Abonnementspreise und Kataloge sind auf Anfrage erhältlich.
Der Weltbund unterhält einen Fonds, um Mitgliedskirchen in besonderen Schwierigkeiten in der südlichen Hemisphäre und anderswo helfen zu können: den Partnerschaftsfonds der Reformierten Kirchen. Die Beiträge für den Fonds müssen zusätzlich zum normalen Haushalt des RWB aufgebracht werden.
Wenn Sie einer Mitgliedskirche des Weltbundes angehören, können Sie Ihre Kirche ermutigen, den jährlichen Beitrag für den RWB zu erhöhen. Natürlich sind auch Beiträge und Spenden von Einzelpersonen willkommen, sowohl für den Gesamthaushalt des RWB, wie für die einzelnen Projekte und Sonderfonds.
Bitte überweisen Sie Ihre Beiträge an:
Reformierter WeltbundPostscheck-Konto: 12-2890-9 Genf
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Für weitere Informationen schreiben Sie bitte
an Páraic Réamonn,
Kommunikationssekretär des Reformierten Weltbundes.